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Profi Benutzer
Die Begründung, weshalb man (überschlägig) von 7 Stunden ausgeht, ist, dass die Heizung nicht regelmäßig und durchgehend läuft, sondern immer wieder eine gewisse Zeit. Mal 20 Minuten, dann wieder 1 Stunde aus etc.
Bei den heutigen Temperaturen läuft sie vielleicht 3 Stunden und an sehr kalten Tagen 10 Stunden oder mehr.
Im Mittel sind das dann 7 Stunden an den 1.440 Heizstunden pro Jahr.
Rechne ich die Heizperiode von Oktober bis Mai = 8 Monate = 240 Tage sind es 6 Stunden (mehr warme Tage im Zeitraum),
von Oktober bis April = 7 Monate = 210 Tage = 7 Stunden
von Oktober bis März = 6 Monate = 180 Tage = 8 Stunden (weniger warme Tage im Zeitraum).
In deinem Beispiel also 1,2 kW an 1.440 Heizstunden = 1.728 kWh
Ich hoffe ich konnte helfen, Guß Dirk.
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Hallo Dirk,
ich verstehe die Sache immer noch nicht. Dass die 7 Stunden ein Durchschnitt sind, war mir schon klar. Was ich nicht verstehe, warum die Heizung selbst an kalten Tagen auch nur 10 Std. – oder mehr – läuft. Nehmen wir an, sie läuft an sehr kalten Tagen 12 Stunden, dann ist die durchschnittliche Leistung trotzdem nur 600 W. Sind die 1200 W für arktische Winter gedacht?
Darf ich also daraus schließen, dass der oft genannte Wert von 60 W/m2 großzügig gewählt ist, um Reserven zu haben, und dass die tatsächlich benötigte Heizung – von Katastropgenwetter abgesehen – nur etwa 30 W/m2 beträgt. Das kommt mir reichlich wenig vor. Auch eine IR-Heizung ist ja kein Wundermittel, dass die physikalischen Regeln aufhebt.
Oder liege ich da falsch? Über Aufklärung würde ich mich freuen.
Grüße aus dem verregneten Berlin
Macalberto
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Profi Benutzer
Hallo Klaus,
die viel genannten 60 Watt je m² sind die benötigte Leistungsaufnahme in Strom. Jetzt gibt es verschiedene Betrachtungsweisen, ich nehme jetzt mal die von Prof. Claus Meier:
Somit hat eine senkrechte Strahlplatte mit einer Oberflächentemperatur von 90°C eine Strahlungsleistung von 1900 Watt je m² Fläche. Bei der von mir angebotenen handelt es sich um eine temperierte Fläche von 0,5m² (den kühlen Rand abgezogen). Also haben 2 Platten wieder 1900 Watt Strahlungsleistung, dazu die konvektive Wärmeleistung im Verhältnis zur Temperaturdifferenz des Raumes, das sind ca. 300 Watt. Macht zusammen 2200 Watt für die 2 Heizungen.
Diese gesamte Leistung wird nicht die gesamte Heizperiode benötigt. Da IR Heizungen aber nur An und Aus kennen, ergibt sich eine Laufzeit in Stunden. Konvektionsheizungen werden mit geringeren Temperaturen gefahren, auch wenn sie bei 70/55 (Vorlauf- Rücklauf) eine höhere Leistung hätten.
Damit will ich nur anmerken, dass das Thema mit den eigentlichen Wattleistung einer herkömmlichen Heizung nicht vergleichbar ist.
Stromaufnahme ist nicht Wärmeleistung.
Die von mir in den anderen Antworten angegebenen Werte beziehen sich auf Erfahrungen und Untersuchungsberichte (Kosack), Berechnungsgrundlagen gibt es viele. Einigkeit herrscht selbst bei Technikern und Doktoren nicht.
Ich hoffe ich konnte helfen, Guß Dirk.
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