Die Infrarotheizung, auch als Wärmewellenheizung bekannt, ermöglicht vielseitigen Einsatz. Umfangreiche Informationen über den richtigen Umgang, Anwendungsmöglichkeiten, zahlreiche Tipps und Diskussionen rund um die Infrarot Heizung. Wenn Sie eine Infrarotheizung kaufen möchten, empfehlen wir www.Infrarotheizung-Vergleich.de, den kostenlosen Service für Beratung und Angebote vom Fachmann.

 

 

 

 

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Thema: Projekt Infrarotheizung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Projekt Infrarotheizung

    Hallo zusammen,

    als ich mich im Juni 2011 nach den Ölpreis, seiner Entwicklung und möglichen Trends im Internet schlau machen wollte, konnte ich nur zu dem Ergebnis kommen – das wird nix mehr in diesem Jahr. So entschloss ich mich
    mal nach anderen Alternativen Ausschau zu halten. Erdgas kam nicht in Betracht, weil ich mit einer neuen Alternative auch mehr Unabhängigkeit erzielen wollte.

    Meine Vorstellung, die Idee war folgende:

    Gewinnung Sonnenenergie per Solaranlage – Speicherung der Energie im ölkeller und im Winter die gespeicherte Energie . Von dieser Vorstellung war ich begeistert! Speicherung ist aber noch zu teuer.

    Ich steuerte also einige Energieportale an um mich nach anderen Möglichkeiten der Beheizung zu erkundigen.

    So kam ich u.a. dann zur Infrarotheizung und es stellten sich genau die Fragen, wie hier im Forum:

    Ist das teuer? Funktioniert das überhaupt?..Was wird bei minus 12 Grad?.... usw. Ich war sehr skeptisch und habe mich den hier vielfach erwähnten Internetrecherchen angeschlossen. Die unzähligen Anbieter – aus allen möglichen Nationen. Wer soll da den Überblick behalten?

    Wenn eine Umstellung, dann sollte es auch Kosten einsparen. Kann ich das mit einer Infrarotheizung schaffen?? Das Reihenhaus mit 120qm Wohnfläche, jedes Zimmer eine Aussenwand, Baujahr 1966, Fenster nicht mehr im optimalen Zustand – reicht die Dachdämmung aus? Fragen über Fragen.

    Meine Frau wünschte sich schon lange ein neues Bild in der Sitzecke und ich zeigte ihr eine Bildheizung. Ich habe ihr dieses Heizungssystem erklärt und besonders interessant wurde diese Art des Heizens auch unter dem gesundheitlichen Aspekt. Feuchtigkeitsentzug – keine Schimmelbildung – besonders für Allergiker geeignet ……nur wer kann das bestätigen? Keiner in unserem Umfeld hat dieses Heizungsverfahren.

    Ich hatte bereits eine Vorauswahl von Anbietern getroffen:
    Redwell(positives Internetfeedback, aber für mich zu teuer), Knebel(positives Internetfeedback) , Thermowell(wenig Feedback, aber günstig).

    Wir entschlossen uns einen ‚Testkauf’ zu tätigen, um überhaupt mal praktisch einen Eindruck von dieser Technik zu bekommen. Thermowell: 60x90, 600Watt(beheizt heute einen Kellerwohnraum 20qm-Wandbefestigung).
    Die Heizung etwas instabil in der Bauweise, gewöhnungsbedürftig auch die Befestigung. War uns egal – wir haben die Heizung auf einen ‚alten’ Heizkörper gestellt und hatten ‚zum Glück’ einige kühle Augustabende. Wir haben die
    Heizung jeden Abend ein paar Stunden betrieben – Heizkraft war sehr gut, angenehm und es viel uns auf, dass das Raumklima in diesem Raum besser war als in den anderen Räumen. Feuchtigkeitsentzug. Der prinzipielle Test – Infrarotheizung war für uns bestanden.

    Wir besuchten noch eine Baumesse und sahen uns zwei Musterhäuser an.

    Wir entschlossen uns 2 Bildheizungen von der Firma Knebel zu bestellen.

    2x Bildheizung "powersun-reflex mit Alurahmen. Eine Heizung für die Sitzecke(ca. 10qm), eine im Kinderzimmer(14qm). Diese Heizung ist im Vergleich zu Thermowell stabil, Befestigung 1a, die Heizkraft besser, aber auch teurer.

    Nach diesem Einkauf war uns klar – wir stellen um. Verbunden mit dieser Entscheidung musste ich überlegen, ob wir zusätzliche Stromkreise benötigen.

    Falls wir im Wohnzimmer 3 Infrarotheizungen a’ 600W installieren, wäre der Stromkreis für diese Etage an die Grenzen gestossen.

    In unserer Umgebung konnten wir einen Elektrobetrieb ausfindig machen, der uns 2 zusätzliche Stromkreise legen und die Photovoltaik-Anlage installieren konnte.

    Thermowell „powered by Infrapower“ – ich hatte bisher keine Info über die Herkunft und bei Betrachtung der Bedienungsanleitung fiel mir auf, das hier eine andere Vertriebsfirma aufgeführt war, nur 2 Jahre Garantie – auf der Homepage 5 Jahre……hmmm alles etwas dubios. Bei der Recherche nach“Infrapower“ stiess ich dann zufällig auf eine Firma Infrapower(hat nix mit Thermowell zu tun) bei mir in der Nähe.

    Ein Mitglied Im BVIR (Bundesverband Infrarot-Heizung). Was es nicht alles gibt.

    Wir haben einen Termin mit Herrm Marko Seepolt gemacht, sehr gute Beratung und wir konnten einen Heizkörper 630W – 120x70cm als Standheizung mit einem Rückgaberecht von 3 Monaten mitnehmen.

    Die Heizung steht momentan im Schlafzimmer, ausserdem haben wir noch 2x 510W – 100x60cm für die Sitzecke(Wandbefestigung) und Badezimmer(Deckenbefestigung).

    3x 300W – 60x60 (Flur, Arbeitszimer - Deckenbefestigung und Küche – Wandbefestigung) bei der Firma Infrapower gekauft. Das sollte eigentlich zur Qualität und unserer Zufriedenheit aussagekräftig genug sein.

    Auch sämtliche Thermostate haben wir über Infrapower bezogen.
    ELV FS20 STR Funk-Raumthermostat Set 1: Thermostat, 1 Funk-Schaltsteckdose, Batterien

    So……und nun geht es um die Kosten. Ich werde überprüfen, ob ich unabhängig von der Photovoltaik-Anlage mit Infrarotheizung günstiger heize als mit Öl.

    Allerdings in einem anderen Beitrag.

    Gruss
    D.

  2. #2
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    Stromverbrauch im Oktober 2011

    Hallo zusammen,

    ich lese z.Zt. täglich morgens und abends den Stromzählerstand ab.
    Subtrahiere den durchschnittlichen Stromverbrauch für den Haushalt.
    Die Summe ergibt den ungefähren Verbrauch für die Heizung.

    Einstellung der Geräte:

    Schlafzimmer 630W Standgerät
    Einstellung Tag 21Grad, Absenkung auf 19Grad

    Badezimmer 510W Deckenheizung
    Einstellung Tag 23Grad Absenkung auf 19Grad

    Kinderzimmer(wird kaum genutzt) 300W Deckenheizung
    Einstellung Tag 19Grad Absenkung auf 16Grad

    Kinderzimmer 600W Bildheizung
    Einstellung Tag 21Grad Absenkung auf 19Grad

    Flur + Küche 300W Deckenheizung + 300W Wandheizung
    Einstellung Tag 21Grad Absenkung auf 19Grad

    Wohnzimmer 1x 600W Bildheizung + 1x 510W Wandheizung
    Einstellung Tag 21Grad, Absenkung auf 17Grad

    1 Wohnraum im Keller 600W Wandheizung(kein Funkthermostat)
    Einstellung über eine Zeituhr 20Grad, Absenkung auf 18Grad

    Verbrauch Oktober 704KWH.

    Gruss
    D.

  3. #3
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    Hamburg im Nebel mit dichter Wolkendecke

    Hallo zusammen,

    in den letzten 7 Tagen hatten wir unser typisches Herbstwetter im Norden
    und die PV-Anlage hatte nicht wirklich viel zu tun.

    täglicher Verbrauch für die Heizung ca. 27kwh.

    Gruss
    D.

  4. #4
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    Das klingt aber eh nach einem guten Verbrauch oder?

  5. #5
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    Ein wirklich neutraler und unabhängiger :-) Testbericht. Könnte von mir sein. Wobei ich es nicht geschafft hätte in 3 Monaten eine Photovoltaikanlage, neue Stromkreise für das Haus (dafür muss ja doch einiges aufgerissen werden - was die Frau wohl dazu sagt?) und dazu noch aussagekräftige Tests mit einer neuen Technologie durchzuziehen. Dazu noch die klassischen Projektfragen: Reicht die Dämmung aus? Welches Bild will die Frau nun wirklich im Wohnzimmer haben? Das Abendmahl oder Loriots Dr. Müller-Lüdenscheid in der Badewanne? Welche Feuchtigkeitscreme nimmt man gegen den Feuchtigkeitsentzug als gesundheitlichen Aspekt ... ? :-)

    Aber dann wird trotz unmöglichem Überblick über den Markt ratz-fatz die Vorauswahl getroffen. Na klar, bei Argumenten wie: "bei niedrigerer Luftemperatur kommt es zu weniger Wärmeverlust durch die Raumhüllen, wegen geringerer Temperaturunterschiede zur Außentemperatur" und "Mauern werden und bleiben trocken (...)" "Besonders wirkungsvoll ist das bei Mauern mit Vollwärmeschutz." Ist ja klar, oder? Oder haben wir da etwas nicht verstanden? Also, wenn die Mauern erwärmt werden wird der Temperaturunterschied der Innenseite der Mauer zu draussen ja eher größer und damit auch der Wärmeverlust ... (ups). Und eine voll gedämmte Mauer - wie feucht ist die eigentlich? Gar nicht feucht? Ach so. Na dann. Dann bleibt sie jedenfalls trocken. Und wie lange dauert es eigentlich, bis eine Mauer 1% Feuchtigkeit verliert. Weiss nicht. Ach so.

    Aber als dann an den kalten Augustabenden die wohlige Wärme den ersehnten Feuchtigkeitsentzug bringt ... ahhh, tat das gut!

    Jetzt aber die Überraschung: Die nächsten Heizungen waren NOCH besser. Wir lernen: Es gibt tatsächlich Unterschiede bei den Fabrikaten. Aber woran liegt das nur?

    Jetzt aber fix die Stromkreise tunen. Denn bei 3x 600 Watt geht ja jede 16 Ampere-Sicherung in die Knie! Kurz mal die Wände aufgestemmt, Festanschlüsse und Schalter rein, verputzen, tapezieren, streichen - also ein Wochenende Arbeit muss man dafür schon rechnen!

    Getoppt wird alles durch die Genauigkeit der Verbrauchsmessung, die fast Laborqualität hat. Stromzählerdifferenz minus durchschnittlichen Haushaltsverbrauch mal Pi/4. Hier wünschen wir uns die Investition in Strommessgeräte, die sollte der kundige Anbieter auch im Programm haben.

    Ich jedenfalls freue mich auf die Fortsetzung des Tests.

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