Die Infrarotheizung, auch als Wärmewellenheizung bekannt, ermöglicht vielseitigen Einsatz. Umfangreiche Informationen über den richtigen Umgang, Anwendungsmöglichkeiten, zahlreiche Tipps und Diskussionen rund um die Infrarot Heizung. Wenn Sie eine Infrarotheizung kaufen möchten, empfehlen wir www.Infrarotheizung-Vergleich.de, den kostenlosen Service für Beratung und Angebote vom Fachmann.

 

 

 

 

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Thema: Altbau 1922 Erfahrungsbericht , Tipps gerne willkommen

  1. #1
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    Altbau 1922 Erfahrungsbericht , Tipps gerne willkommen

    Hallo,

    auch ich möchte mich gerne am Erfahrungsaustausch beteiligen und bin für Tipps und Ratschläge von Euch sehr dankbar. Daher werde ich auch einen regelmäßigen Bericht über die Werte mit der Infrarotheizung abgeben.

    Bei dem Projekt handelt es sich um einen Altbau aus dem Jahre 1922. Es ist ein Zechen- bzw. Eisenbahner-Häuschen, welches sowohl Keller, Erdgeschoß, als auch 1. Etage und Dachboden beinhaltet. Die Außenwände bestehen aus 40cm starken Außenwänden. Der Keller, wie auch das Dach sind nicht gedämmt. Die Dachziegel liegen offen auf dem Dachstuhl. Die Fenster bestehen noch aus Holzrahmen mit Einfachverglasung. Eine Außendämmung ist ebenfalls nicht vorhanden, da die Häuser unter Denkmalschutz stehen.
    In dem Erdgeschoß gibt es 3 Räume mit 3,0 x 3,5 Metern Größe. Die Deckenhöhe beträgt 2,4 Meter. Die Außenwände haben Maße von 3 Metern Breite, sowie eben die Höhe von 2,4 Metern. Die Fenstergröße beträgt in allen Räumen 1,20 x 1,50 Meter.

    In der 1. Etage sind es 2 Räume. Einer mit den Maßen von 3,0 x 3,5 Metern und ein Raum von 3,5 mal 5,5 Metern. Aufgrund der kleinen Größe der Räume wurden die Türen entfernt und gelagert. Die Türöffnungen werden nun mit dickeren Vorhängen bei Bedarf geschlossen.

    Geheizt wurde bisher nur das Erdgeschoß per Kohleofen, welcher das untere Geschoß gut erwärmte. In einer Heizperiode wurden im Schnitt 1,5 Tonnen Kohle verbrannt, was einem Preis von 570 Euro (1 Tonne = 380 Euro) entsprach. Wegen des Aufwandes und des Schmutzes durch die Nutzung eines Kohleofens wollte ich nun auf die Infrarotheizung umstellen. Begonnen habe ich zunächst einmal mit einem Raum, um die Heizleistung und den Stromverbrauch mal zu testen.

    Derzeit wird ein Raum von 3,5 x 3,0 Meter beheizt, welcher eine Außenwand mit einem Fenster hat und 2 Türen. Eine Tür zum Flur, die andere in die Küche. Momentan habe ich ein Element von 750 Watt im Betrieb, welches vom Anbieter mit einer Mineralputzbeschichtung für bessere Abstrahlung versehen wurde. Im Vorfeld hatte ich mir ein Angebot von "Redwell" erstellen lassen, wo laut Berechung 700 Watt benötigt wurden. Das angebotene Panel wäre eine Wellina (890 W) gewesen, welche ohne Montage einen Preis von 797 Euro gehabt hätte. Zu den bestehenden Außenwänden meinte der Installateur, daß diese besser sind, als manche jüngerer Bauart. Mein derzeit betriebenes Panel ist von einem deutschen Hersteller und wird unter dem Namen "Estex" in der Bucht angeboten und hatte einen Preis von 248 Euro, bei einer Garantiezeit von 5 Jahren.

    Seit gestern ist die Testanlage im Betrieb. Mit einem FS 20 Funkthermostat. In der Nacht schaltet die Anlage bei Nachteinstellung von 17 Grad ab und zu ab. Am Tage läuft sie bei Einstellung von 19 Grad im Dauerbetrieb durch, ohne Abschaltung durch das Thermostat. Ein ins Raum gestelltes Thermometer zeigt in der Raummitte eine Temperatur von 16,5 Grad an. Ich bin nun mal gespannt, ob die Anlage nach 2 bis 3 Tagen auch die 19 Grad am Tage erreichen wird. Die Außentemperatur beträgt derzeit 3 Grad.

    Heute habe ich einen Strommesser zwischengeschaltet, welcher seit 10:00 Uhr nun den Verbrauch messen wird.

    Werde Euch über den Testlauf weider auf dem Laufenden halten und freue mich natürlich auch über Tipps von Eurer Seite.

    Mit strahlenenden Grüßen,

    Stefan

  2. #2
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    Werde mal ein paar ergänzende Infos geben. Habe vorhin meinen Thermostaten mal auf 25 Grad gestellt. Die Außentemperatur beträgt zur Zeit 5 Grad. Im Raum waren es vorhin in der Mitte bei Anwesenheit von 2 Personen 17,1 Grad. Die Heizung hat bisher nicht einmal abgeschaltet. Momentan ist der Raum seit 2 Stunden leer und die Temperatur sank nun auf 16 Grad.

    Ich nehme mal an, daß ein großer Verlust entsteht durch die beiden Türen des Raumes, welche nur mit dickeren Stoffvorhängen verschlossen sind und die anderen Räume sind derzeit nicht beheizt. Unseren Kohleofen haben wir wegen des Test noch nicht in Betrieb. Habe mir mal die Leistung des Dauerbrand Kachelofens in der Bedienungsanleitung angeschaut. Dieser hat 7kw Heizleistung bei schlechter Dämmung für bis zu 50qm. Somit hatte er kein Problem, das gesamte Erdgeschoß zu beheizen. Erdgeschoß und 1. Etage sind offen durch eine Treppe verbunden. Selbst in der 1. Etage wurde es dadurch leicht warm.

    Werde morgen mal die 2 Türen in dem Raum einhängen und dann nochmals das Ergebnis abwarten. Das Paneel ist in 1 Meter Höhe an einer Innenwand befestigt und strahlt auf eine andere Innenwand mit einer Schrankwand davor.

    Gruß,

    Stefan

  3. #3
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    Heute wieder mal ein Zwischenbericht. Die Infrarotheizung hat heute zum ersten Mal abgeschaltet. Das Thermostat steht auf 19 Grad. Nach 25 Minuten wurde die Heizung nach Absenken der Temperatur wieder eingeschaltet. Von gestern 10:00 Uhr bis heute 15:20 Uhr wurden 20,9 kw für den Testraum verbraucht. Bei einem Preis von 0,24 Euro pro kw macht dies zur Zeit 5,01 Euro.
    Der Versuch mit den Türen mußte leider abgebrochen werden, da diese sich inzwischen verzogen haben, aufgrund ihres hohen Alters. Suche nun nach anderen Wegen, da es sich um einen Altbau handelt, welcher keine festen Maße für die Türen hat. Vielleicht Schiebetüren oder Falttüren. Wobei auch hier aufgrund der Räumlichkeiten die Möglichkeiten stark begrenzt sind.

    Größe des beheizten Raumes siehe das erste Posting.

    Die Außentemperatur liegt momentan bei 9,8 Grad.

    Gruß,

    Stefan

  4. #4
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    Redwell / Estex Infrarotmodule

    Hallo Stefan47,

    Ich habe auch vor das ganze Haus (Bj. 1955) mit Infrarotheizungsmodulen auszustatten. Es ist halt das Problem, daß diese Häuser nur einen Kamin haben, den ich mit einem Holzkachelofen betreiben möchte, aber wenn keiner im Haus ist und keine Scheitel nachlegt sinkt das Wärmewohlbefinden in den Keller. Darum beschäftige ich mich schon seit längerem mit diesen Infrarotmodulen als Zusatzheizung. Ist wirklich eine angenehme Sache, was ich schon bei verschieden Austellungen und Referenzkunden "spüren" konnte. Die jenigen, waren mit dieser Heizform mehr als zufrieden.

    Mein Problem ist jetzt nur welchen Hersteller wählen. Mittlerweilen gibt es schon so viele Hersteller. Ich habe mir schon ein Angebot vom Marktführer Redwell geben lassen. Diese scheinen wirklich sehr Gut zu sein, haben aber auch ihren Preis. Nach haarstreubender Nächtelanger Internetsuche bin ich eben über die Estex(o) - Module gestolpert. Diese sind zumindest laut Fotos sehr gut verarbeitet, Made in Germany und auch Preislich (Besonders im Paket) sehr sehr interessant.

    Könntest Du mir mehr von Deinen bis jetzt gesammelten Erfahrungen mitteilen, was die Heizleistung, Stromverbrauch und Qualität dieses Moduls angeht, oder ob Du überhaupt diese Module noch Kaufen würdest. Wäre über weitere Infos sehr sehr dankbar ;-)

    Gruß
    Robert

  5. #5
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    2
    Hallo Forums-Kollege!

    Redwell mit Estex vergleichen.....??...... :-((...... Eine gute Wahl wünscht Dir...

    ....der Schlaumeier

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