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Thema: Anteil Infrarotstrahlung

  1. #1
    Benutzer
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    Anteil Infrarotstrahlung

    Liebe Forenteilnehmer,
    nach meiner Kenntnis geben die Infrarotheizungen ca. 45 % der eingespeisten Energie als Strahlung ab. Der Anteil der herkömmlichen Heizungen soll bei ca. 30 % liegen.
    Der Unterschied erscheint mir sehr gering zu sein! Gibt es Systeme die Wärmestrahlung über 50% erreichen?
    Viele Grüße
    schlappi2

  2. #2
    Profi Benutzer Avatar von sunvital
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    Hallo schlappi2,

    die Sache mit dem Strahlungsanteil ist wirklich ein problematisches Thema.
    Es gibt verschiedene Methoden um diesen zu ermitteln. Wenn die Variante gewählt wird, wo eine Infrarotheizung 45% - 52% Strahlungsanteil hat, so haben sehr gute Radiatoren (Zehnder Charleston) einen Anteil knapp über 15%.
    Normale Stahlheizungen bleiben unter 10%.

    Die Berechnung nach Prof. Claus Meier ist umstritten, ich erlaube mir aber nicht diese als falsch zu bezeichnen.
    Danach erreicht eine Strahlungsheizung 95% Strahlungsanteil. Bei einer IR-Heizung mit 90°C Oberflächentemperatur und einer Fläche von 0,5m² beträgt demnach die Wärmeleistung durch Strahlung 915 Watt zuzüglich des konvektiven Anteils von 300 Watt ergibt bei einer Strom-Leistungsaufnahme von 500 Watt eine beachtliche Leistung von 1215 Watt.

    Also - so lange es keine klaren Richtlinien zur Berechnung des Strahlungsanteil gibt, sollte das Kriterium des Vergleichs auf anerkannte Methoden beruhen, auch wenn keine Traumzahlen erreicht werden.
    Eine anerkannte und nachvollziehbare Methode verwendet Dr. Dieter Achilles in diesem Bericht: [Link nur für registrierte Benutzer sichtbar. Jetzt registrieren...]
    Ich hoffe ich konnte helfen, Guß Dirk.

  3. #3
    Benutzer
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    Lieber schlappi2,

    die Menge der Abstrahlung ist wirklich ein heißes Eisen. Normale (Zentral-)Heizungskörper haben tatsächlich einen sehr geringen Strahlungsanteil. Die meisten Infrarotheizungen sollten sich eigentlich gar nicht so nennen, da sie unter 50% Strahlungsanteil haben.

    Unsere Heizungen haben durch jahrelange Entwicklungszeit die zu einer Konstruktions- und Materialoptimierung führte und Schlüsselmaterialien sogar vom Fraunhofer-Institut exklusiv für easyTherm entwickelt wurden an die 70% Strahlungsanteil. Dies wird auch durch seriöse Messungen (und nicht nur Berechnungen) nachgewiesen.

    Ob nun Prof. Meier tatsächlich etwas Falsches schreibt oder ob seine Schriften in Unkenntnis einfacher physikalischer Grundgesetze nur falsch interpretiert werden will ich hier nicht beweisen ABER eine Leistungsabgabe die größer ist als die aufgenommene Leistung ist alleine aufgrund des Energieerhaltungssatzes unmöglich. Sowohl die klassische Physik und auch die Quantenmechanik hat klare und übereinstimmende Ergebnisse zur Strahlungsheizung, die natürlich den Energieerhaltungssatz nicht widerlegen (wie eine falsche Interpretation der Schriften von Meier). Seriöse Messergebnisse bestätigen die physikalischen Berechnungen übrigens auch.

    Ich weiß auch, welcher Fehler in der Berechnung nach den Schriften von Prof. Claus Meier erfolgt, wenn das Ergebnis sein soll, dass mehr Energie abgegeben als aufgenommen wird. Der Fehler besteht in der Umkehrung der Kausalität (die natürlich physikalisch ebenso unmöglich ist). Falls hier mehr Interesse besteht, kann ich dies gerne basierend auf anerkannten, physiklisch Gesetzen aufklären.

    Ich muss es einmal deutlich sagen: Jeder, der heute auf dem Gebiet von Heizungen den Energieerhaltungssatz nicht akzeptiert ist entweder in völliger Unkenntnis der (sowohl klassischen als auch quantenmechanischen) Physik oder erzählt wider besseren Wissens das Falsche, was wahrscheinlich als Scharlatanerie oder ****** bezeichnet werden kann.

    Herzliche Grüße
    eT

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