Die Infrarotheizung, auch als Wärmewellenheizung bekannt, ermöglicht vielseitigen Einsatz. Umfangreiche Informationen über den richtigen Umgang, Anwendungsmöglichkeiten, zahlreiche Tipps und Diskussionen rund um die Infrarot Heizung. Wenn Sie eine Infrarotheizung kaufen möchten, empfehlen wir www.Infrarotheizung-Vergleich.de, den kostenlosen Service für Beratung und Angebote vom Fachmann.

 

 

 

 

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Thema: Infrarotheizung im Gartenhaus

  1. #1
    Benutzer
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    Infrarotheizung im Gartenhaus

    Wie ich gelesen habe, sind Dämmungen in Verruf geraten. (siehe Konrad Fischer Dämmung). Bei Konvektionsheizung halten sie zwar die warme Luft im Raum, aber verursachen durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit Schimmel. Auch eine Außenisolierung verliert absehbar wegen der Wasserkondensation (Taupunkt) an Wirkung und verursacht große Schäden.
    Ideal sind die Infrarotheizungen wenn sie in Maqssivbauten verwendet werden. Die Wände nehmen sie auf und geben die gespeicherte Wärme wieder ab.
    Mein 3s Gartenhaus besteht aus Betonfertigteilen, die innen mit Rigips ausgekleidet sind. Da Rigips schon aufgrund der dünnen Plattenstärke nicht viel Wärme speichert, frage ich mich, ob eine Infrarotheizung geeignet ist?
    Gibt es vielleicht Möglichkeiten, die Speicherkraft der Wände durch kostengünstige Massnahmen zu erhöhen?
    Viele Grüße
    schlappi2

  2. #2
    Benutzer
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    Lieber Schlappi,

    leider muss ich wiedersprechen. IR-Heizungen sind auch ganz besonders im Leichtbau geeignet. Gerade Gipskarton hat eine recht gute Fähigkeit Wärmewellen abzugeben. Die geringe Masse stört dabei gar nicht – im Gegenteil, sie erhöht aufgrund geringerer Trägheit die Reaktionsfähigkeit des Systems IR-Heizung-Bausubstanz. Besteht Wärmebedarf so kann dies rasch eingebracht werden und geht der Wärmebedarf plötzlich zurück (z.B. durch eine rasche Außenerwärmung oder durch Sonneneinstrahlung auf das Gebäude), so kann rasch abgeschaltet werden. Solare Gewinne lassen sich dadurch besonders wirkungsvoll mitnehmen und reduzieren den Heizwärmebedarf weiter.

    Herzliche Grüße
    eT

  3. #3
    Profi Benutzer
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    Hallo,

    das Thema Dämmung wird heute besonders durch die Politik gepushed. Das muss nicht immer richtig sein :-)

    Natürlich freut sich jeder, wenn sein Bauwerk wenig Energie benötigt. Allerdings ist erhöhte Vorsicht geboten, wenn man nachträglich dämmt. Darüber haben Sie sich ja informiert. Der Vorteil der in der Beheizung eines schlecht gedämmten Baues mittels IR liegt ist, daß sich die Erwärmung auf das Material ausrichtet. Man schiebt also den Taupunkt gezielt nach aussen, das Material trocknet, isoliert dadurch irgendwann wieder besser - also die ganze Litanei, die jeder IR-Anbieter Ihnen mehr oder weniger geschult vorbeten kann (oder auch nicht).

    Beton und Rigips zählen nicht zu den Knüllern der Dämmstoffe. Sprich: Es hängt von der Nutzung des Gebäudes ab, ob Sie eine hohe IR-Leistung oder eine schnelle Konvektionsheizung verwenden - unwirtschaftlich ist beides. Das liegt an den Baustoffen und nicht an der Heizmethode.

    Der Zahnarzt würde raten: Zahn ziehen. Also abreissen und etwas vernünftiges hinstellen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

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