Die Infrarotheizung, auch als Wärmewellenheizung bekannt, ermöglicht vielseitigen Einsatz. Umfangreiche Informationen über den richtigen Umgang, Anwendungsmöglichkeiten, zahlreiche Tipps und Diskussionen rund um die Infrarot Heizung. Wenn Sie eine Infrarotheizung kaufen möchten, empfehlen wir www.Infrarotheizung-Vergleich.de, den kostenlosen Service für Beratung und Angebote vom Fachmann.

 

 

 

 

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Thema: TEST einer Infrarotheizung

  1. #16
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo Maik,

    mit so einem Hersteller von Infrarotheizung habe ich ganz kurz mal zusammengearbeitet. Die Heizplatten verbrauchten viel Strom, wurden nicht richtig warm und fielen dann ganz aus.
    Daraufhin habe ich mich umgesehen und habe nunmehr einen Hersteller gefunden, der zwar etwas höher im Preis ist, aber nachweisbar schon 10 Jahre gute Qualität liefert.

    Nur mal ein Beispiel:
    Im Jahre 2009 hat eine drei-köpfige Familie ein Reihenendhaus, Bj. 1920 (damals als "Super-Billig-Bau" gebaut), 110 m² Wohnfläche, unterkellert, saniert. Die Heizung erfolgt mit den Heizplatten des o.g. Herstellers (produziert auch in D). Im September 2009 ist diese Familie eingezogen obwohl der Bau noch nicht völlig durchgetrocknet war. Im Laufe der Zeit stellten sich 50 EUR Stromkosten pro Monat (also 600 EUR/Jahr) ein. Ich denke das ist schon ein sehr gutes Ergebnis.

    Zu dem Plan eine Elektrodirektheizung zu testen kann ich aus Erfahrung nur sagen, dass das die teuerste Variante ist.

    Weiterhin ist nach wie vor die irrige Meinung weit verbreitet, dass eine Nachtabsenkung Heizkosten spart. Das Gegenteil ist der Fall. Das trifft aber auf alle Heizarten zu.
    Eine Infrarotheizung sollte, wenn die Behaglichkeitstemperatur erreicht ist, mithilfe des Thermostats so eingestellt bleiben. Immer nach dem Motto: Behaglichkeitstemperatur einregeln (kann ein paar Tage dauern), dann dem Thermostat "vergessen"! Auch im Sommer oder bei höheren Temperaturen! Dann schaltet der Thermostat die Heizung nicht ein.

    Dann bleibt die IR-Heizung auch unter den Werten einer Nachtspeicherheizung!

    Ich habe mal für die 52 m² Wohnung eine Raumhöhe von 2,50 m angenommen und nur eine 24er Ziegelwand. Die meisten Häuser habe dickere Wände! Dann ergibt sich ein Heizbedarf von 3.640 kW/Jahr = rund 303 kW/Monat. Das bedeutet, dass auch Heizkörper mit einer Leistung von 3640 Watt eingesetzt werden müssen. Das sollten dann aber mehr Heizkörper sein. So zwischen drei und fünf Stück. Das kommt auf die Wohnung an.

    Bei stärkeren Wänden sinkt der Bedarf.

    Mit einem entsprechenden Thermostat sinkt der Verbrauch noch. Ebenso sinkt der Verbrauch im Laufe der Zeit, da nach Trocknung der Wände (alle Wände sind ganz schwach feucht bei den herkömmlichen Heizarten) der Wärmebedarf sinkt, da feuchte Wände einen drastische Dämmverlust haben. 4% Durchfeuchtung bringen 50% Dämmverlust.

    Ich empfehle einen Hersteller oder Händler vor Ort zu suchen und dann zu testen.

    Alle anderen Heizvarianten sind im Verbrauch auf Dauer viel zu teuer.

    Ich wünsche viel Erfolg beim Test mit anderen (guten) IR-Platten

    PS.:
    "Mein" Hersteller produziert auch hauchdünnen Heifolien (Niedervolt), die unter der Tapete, unter Laminat, unter Fliesen usw. eingesetzt werden können

  2. #17
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    Mit einem Thermostat wird die Umgebungstemperatur gemessen, die besteht aus der Abstrahlung der Raumwände und der Lufttemperatur. Die Abstrahlung der Raumwände wirkt genauso auf den Fühler ein wie jeden anderen Körper. Sie zitieren doch bestimmt auch gerne das Beispiel "Sie stehen im Winter draussen und die Sonne scheint und Ihnen ist schön mollig warm - obwohl die LUFT eiskalt ist". Also: Die Luft bleibt eigentlich kalt, sie wird nur unwesentlich mittels der wenigen, unvermeidbaren Konvektion der IR-Heizungen erwärmt. Ziel ist aber nicht die dauerhafte Eerwärmung der Raumluft und das Wohlbefinden hängt auch nicht unbedingt von der Temperatur der Luft ab. Man erwärmt mittels der Heizungen die den Raum umgebenden und in ihm befindlichen Materialien und hat nicht als Zielsetzung die Raumlufterwärmung, sondern die Umgebungserwärmung. Der Anteil an Strahlung, die an die "Materie Luft" abgegeben werden kann, ist verschwindend gering.

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